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Erdrauch

Liebe Kräuterfreunde,

Vor einigen Wochen haben wir den Lerchensporn vorgestellt. Heute stellen wir euch einen nahen Verwandten vor: den Gemeinen Erdrauch (Fumaria officinalis). Beide Pflanzen sind auffallend zart in Blüte und Blatt und gehören zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Und hier kommt das Besondere: Obwohl sie zu den Mohngewächsen zählen, produzieren weder Lerchensporn noch Erdrauch den typischen Milchsaft, den man beispielsweise vom Schöllkraut (Cheledonum majus) kennt.

Eine einzigartige Zusammensetzung

  • Krampflösend an Gallengängen, am Gastrointestinaltrakt (Magen-Darm-Trakt) und am Sphinkter Oddi (sphincter Oddi ist ein Schließmuskel, der die Abgabe von Pankreassekret und Gallenflüssigkeit in das Duodenum kontrolliert). Aufgrund dieser Eigenschaft findet Erdrauch Anwendung bei Gallengries und kleinen Gallensteinen, um deren natürlichen Abtransport zu ermöglichen.
  • Reguliert Leber- und Gallenfunktion: Er regt die Gallensaftproduktion an und hilft, bei einem Überschuss zu regulieren.
  • Blutreinigend und harntreibend.
  • Antimikrobiell.
  • Hilfreich bei Hauterkrankungen wie Ekzemen und Schuppenflechte.
  • Antioxidativ & entzündungshemmend
  • Antitumoral Hemmung des Wachstums bestimmter Krebszellen (z. B. Knochenmarkkrebs, laut einer Studie in Fitoterapia 10/2020)

 

Der lateinische Name Fumaria officinalis erklärt sich wie folgt: Fumaria leitet sich vom lateinischen fumus (Rauch) ab, was auch auf den wichtigen Wirkstoff Fumaricin verweist. Officinalis deutet auf die historische Verwendung als Heilpflanze in Apotheken (Offizin) hin – ein Zeichen für ein anerkanntes Heilkraut.

 

Der Erdrauch birgt eine beeindruckende Vielfalt an wertvollen Inhaltsstoffen:

  • Alkaloide (z. B. Protopin, Fumaricin)
  • Flavonoide (z. B. Rutin, Quercitrin, Isoquercitrin)
  • Fumarsäure & Caffeoyläpfelsäure
  • Saponine & Terpenoide
  • Bitterstoffe & Tannine

 

Namensherkunft & Botanische Einordnung

Der Name „Erdrauch“ beschreibt das Wesen dieser besonderen Pflanze sehr treffend: Fein und fast rauchartig erhebt sie sich aus Feld oder Ackerböden. Seine rötlich-violetten Blüten erinnern an kleine Flämmchen. Die gefiederten, gräulich-grünen Blätter wirken, als wären sie leicht angebrannt. Wird die Pflanze verräuchert, kann ihr Rauch die Augen reizen – ein Bild für ihre klärende und reinigende Kraft.


Fazit

Der Erdrauch ist keine Pflanze, die sich lautstark in den Vordergrund drängt. Doch wer sich auf ihn einlässt, entdeckt seine tiefgreifende Wirkung. Er unterstützt den Körper Gallengries und kleine Gallensteine „natürlich“ abzutransportieren und kann so eine Operation mit all ihren Folgen überflüssig machen.

Seine bitteren Kräfte reinigen, regulieren und regen an – sowohl innerlich als auch äußerlich. Wichtig ist, dass der Betroffene ausreichend (wenigstens 3 l Wasser am Tag bzw. 1 l pro 20 kg Körpergewicht) trinkt um den Entgifungsprozess zu unterstützen.

 

Bleib gesund und geerdet.
Dein Team vom Calendula Kräutergarten 🧡

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